Chronik 2014

Briefmarkenpräsentation in Criewen

Das ehemalige Schloss der Familie von Arnim in Criewen bot am 7. Februar 2014 den ansprechenden Rahmen für die offizielle Präsentation des gerade einen Tag zuvor erschienenen Sonderpostwertzeichens "Flussaue im Unteren Odertal" aus der Reihe "Wildes Deutschland". Vorgestellt wurde die Sondermarke zu 60 Cent von der Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbaucherschutz des Landes Brandenburg, Frau Anita Tack, die in ihrer Ansprache sowohl das von dem bekannten Naturfotografen Norbert Rosing stammende Bild der gefluteten Oderaue im Frühnebel als auch die gelungene Umsetzung des Fotos in das Briefmarkenformat lobend hervorhob. Mit der Marke werde die Schönheit der brandenburgischen Landschaft, speziell des Odertals und der Uckermark, ebenso ins Blickfeld einer größeren Öffentlichkeit gerückt, wie das Bemühen, diese Landschaft zu schützen und für künftige Generationen zu bewahren. Dem im Jahre 1995 geschaffenen Nationalpark Unteres Odertal komme dabei besondere Bedeutung zu.

Begleitet wurde die Präsentation des Sonderpostwertzeichens durch eine reichhaltige und sehenswerte Briefmarkenschau des Schwedter Briefmarkensammlervereins e. V., die vom Vereinsvorsitzenden Wolfgang Ehrhardt im Beisein der Ministerin eröffnet wurde. Ein seiner Ansprache verwies Sammlerfreund Ehrhardt auch auf die seit Anfang der 1990er Jahre währende enge Zusammenarbeit des Schwedter Vereins mit der Verwaltung des Nationalparks, die ihren sichtbarsten Ausdruck in einer Reihe motivbezogener Sonderstempel und in zahlreichen Belegen zum Thema Naturschutz gefunden habe.

Schloss Criewen - Ort der Markenpräsentation Nationalparkleiter Dirk Treichel, Ministerin Anita Tack und der Schwedter Bürgermeister Jürgen Polzehl (v.l.)
vor dem Bild des Sonderpostwertzeichens
Eröffnung der Veranstaltung durch den Leiter des Nationalparks Ministerin Tack präsentiert das neue Postwertzeichen
Flussaue im Unteren Odertal Ausstellungseröffnung durch den Schwedter Vereinsvorsitzenden Wolfgang Ehrhardt
Großer Andrang am Sonderpostamt

Der Vorsitzende des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e.V., Dr. Schult, eröffnete im Anschluss das Sonderpostamt, das neben dem neuen Sonderpostwertzeichen auch verschiedene Souvenirs (Ersttagsblatt, Maximumkarte) und einen speziell der Briefmarkenpräsentation gewidmeten Sonderstempel mitgebracht hatte. Die Ehre, den ersten Stempel des Tages abzuschlagen, gebürte der Ministerin, die sich der ungewohnten Aufgabe mit Bravour stellte. Danach war dann aber doch die Stempelroutine des Profis von der Post gefragt, denn der Antrag am Sonderpostamt war riesig und hielt bis weit in die Nachmittagsstunden an. Dank der guten Pressearbeit im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich auch viele Nichtphilatelisten, Schwedter und Gäste der Region, auf den Weg nach Criewen gemacht, um Marke und Sonderstempel zu erstehen bzw. dem Besucherzentrum des Naturparks, das an diesem Ferientag zusätzlich geöffnet hatte, einen Besuch abzustatten.

Viele Gäste nahmen anschließend noch an der Einweihung eines neuen Beobachtungsturm auf dem Oderdeich bei Stützkow teil. Die Märkische Oderzeitung berichtete ausführlich über den ereignisreichen Tag - siehe hier.

Text und Fotos: kds

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Fröhliche Ostern mit der Post

Seit dem 1. März sind sie in den Filialen der Post erhältlich, die Ostermarken des Jahres 2014. Bereits einen Tag zuvor fand im Museum für Kommunikation in Berlin vor einem großen Publikum die Präsentation der beiden Postwertzeichen statt.

Den Maler, Zeichner, Cartoonisten Peter Gaymann dem anwesenden Publikum vorzustellen, war eigentlich nicht nötig. Mit den Bildern aus seinem Huhniversum, veröffentlicht in Zeitschriften und Büchern, hat er sich seit Jahren einen Freundeskreis geschaffen, seine humorvollen Karikaturen bringen Jung und Alt zum Schmunzeln. So nutzte Frau Dr. Kugler, Direktorin des Museums, ihren Part der Präsentationsveranstaltung zu einem kurzweiligen Gespräch mit Peter Gaymann über die Art und Weise seines künstlerischen Schaffens. Dass der Künstler zwischendurch immer mal wieder das Gespräch unterbrach, zum Stift griff und mit gezielten Strichen ein paar seiner bekannten Hühner auf's Papier brachte, fand den Applaus der Anwesenden und erfreute die Museumsleiterin, die am Ende der Veranstaltung die Sammlung des Museums um einige Originale bereichert sah.

Fotos: K. Schult

Auf besonderes Interesse, und nicht nur bei den zahlreich erschienenen Philatelisten, stießen Gaymanns Ausführungen über den Entstehungsprozeß der diesjährigen Ostermarken. „Dass ich meine Hühner seit Jahrzehnten gelb anmale, war ja schon mal wegweisend. Wenn sie jetzt im Auftrag der Post die ganze Welt erobern – ein dickes Ei!“

Skizzen, Entwürfe und Ausarbeitungen zu den Ostermarken, zu den Ersttagsstempeln und einem Packset konnten die Gäste sodann in der Gaymann gewidmeten Ausstellung des Museums in Augenschein nehmen. Zahlreiche weitere Cartoons und mehrere Skizzenbücher fanden ebenso Interesse des Publikums. Selten habe ich bei einer Briefmarkenpräsentation so viele Menschen lächeln gesehen. Sogar lautes Lachen war mitunter zu hören. (kds)

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15 Jahre Eisenbahnverein Letschin

Am 29. Mai 2014 feiert der Eisenbahnverein Letschin sein fünfzehnjähriges Bestehen. Der Philatelistenklub Seelow e.V. wird gemeinsam mit dem Erlebnisteam Briefmarke vor Ort ein Sonderpostamt einrichten. Die Sonderganzsache ist mit den Wertzeichen 55 Cent "175 Jahre Eisenbahn in Deutschland" und dem 3 Cent Wert von 2013 versehen. Die Zusatzfrankatur von 2 Cent muss auf Grund der Portoerhöhung erfolgen. Der Druck der Ganzsache erfolgte 2013.

Grundlage für Sonderstempel und Zudruck waren die Entwürfe von zwei Schülerinnen der 12. Klasse des Gymnasiums auf den Seelower Höhen. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen den gegenwärtigen Stand der Entwurfsarbeiten.

Beleg Letschin

Der Eisenbahnverein hat auf seinem Gelände eine funktionstüchtige Feldbahn aufgebaut. Unsere Belege werden durch Kinder unserer Jugendgruppe vor Ort mit dieser Feldbahn transportiert. Als Lokomotive dient eine in Potsdam gebaute NS 1. Das Gelände des Eisenbahnvereins ist bequem mit dem Zug aus Berlin erreichbar.

Weitere Informationen zum Sonderpostamt und zum Belegprogramm erhalten Sie über:
Thomas Dräger, Frankfurter Straße 45, 15306 Seelow, Telefon: 0 33 46 / 88 735
oder per Mail: draeger-philatelie@gmx.de

Informationen zum Eisenbahnverein finden Sie im Internet unter: www.evl-letschin.de.

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Neuer Vorsitzender in Spremberg gewählt

Auf seiner diesjährigen Hauptversammlung hatte der Spremberger Philatelisten-Verein 1921 e. V. auch die Aufgabe, einen neuen Vereinsvorstand zu wählen. Sammlerfreund Eberhard Richter, der den Verein über mehrere Jahre in vorbildlicher Weise geführt hatte, stand nach einem Umzug von Spremberg nach Dresden nicht mehr für die Vorstandsarbeit zur Verfügung. In den letzten Wochen und Monaten hatte er sein Amt weitgehend aus der Ferne ausgeübt und auf diese Weise Sorge für einen kontinuierlichen Wechsel in der Arbeit des Vorstandes getragen.

Für sein langjähriges Engagement als Vereinsvorsitzender und seine aktive Mitarbeit im Landesverband der Philatelisten Brandenburgs e. V. sprechen wir Sammlerfreund Eberhand Richter unseren Dank aus.

Dem neuen Vorsitzenden Frank Jauernig wünschen wir viel Erfolg und Freude bei der Wahrnehmung seines Amtes an der Spitze des traditionsreichen Spremberger Philatelisten-Vereins. (kds)

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Verbandstag des PhVBB e. V. in Berlin

Mit Spannung hatten Berliner und Brandenburger Philatelisten diesem Verbandstag, der am 22. März 2014 im Depot des Museums für Kommunikation Berlin stattfand, entgegengesehen, stand doch auf der Tagesordnung die Abstimmung über eine neue Satzung, die zugleich als wichtige Voraussetzung für den Beitritt der brandenburgischen Vereine zum PhVBB zu sehen ist. Bereits im Vorfeld hatte es umfangreiche Diskussionen zu dem von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe geschaffenen Entwurf gegeben. So unter anderem während eines gemeinsamen Seminars in Wildau im Herbst vergangenen Jahres. Und auch auf dem Verbandstag selbst wurde noch einmal um wichtige Grundsätze künftiger Verbandsarbeit gerungen. Letztlich entschied sich die Mehrheit der Delegierten für den Entwurf und damit auch für eine Durchführung künftiger Verbandstage alle zwei Jahre und eine flexible Zahl der zu wählenden Beisitzer im Verbandsvorstand.

Aber nicht nur bei der Abstimmung über den Satzungsentwurf, sondern während der gesamten Veranstaltung war spürbar, dass der Prozess des Zusammenwachsens der beiden in der Region Berlin-Brandenburg tätigen Philatelistenverbände deutlich an Fahrt aufnimmt. So konnte Frank Walter, der Vorsitzende des Verbandes, unter den Gästen auch zahlreiche Vereinsvorsitzende und Sammlerfreunde aus dem Landesverband Brandenburg begrüßen. Sodann ließ Dr. Klaus-Dieter Schult in seinem Grußwort auf launige Art und Weise noch einmal den Prozess von der "Verlobung" bis zur "Heirat" beider Verbände Revue passieren. Und auch im Bericht des Vorsitzenden und der Fachstellenleiter über die Verbandsarbeit im letzten Jahr waren viele Beispiele gemeinsamen Wirkens zu finden. Übereinstimmend wurde dem Vorstand eine gute Arbeit im Berichtszeitraum bescheinigt und Entlastung erteilt.

Herr Fukarek überbrachte die Grüße des BDPh und zeichnete ein umfassendes Bild der Aktivitäten des neuen Bundesvorstandes. Zugleich gratulierte er dem Berliner Philatelisten-Klub von 1888 e. V. für seine hervorragende Leistungen bei der Gewinnung neuer Mitglieder aus.

Die Glocke ruft zum Verbandstag Dr. Schult überbringt die Grüße der Brandenburger
Herr Niehof informiert über Aktivitäten der DGPT Brandenburg zahlreich vertreten
Bericht des Vorsitzenden Mit Interesse dabei
Gute Bilanz des Schatzmeisters Grüße des BDPh überbringt Michael Fukarek
Ehrung für den Philatelisten-Klub von 1888 e. V. Ehrung verdienstvoller Sammlerfreunde
Fotos: K. Schult und B. Tiedt
Goldene Ehrennadel des LV Brandenburg für Frank Walter
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Frühjahrsseminar in Glienicke

"So ein herrlicher Frühlingstag, da sollte man eigentlich raus in die Natur oder in den Garten", wird mancher Teilnehmer des diesjährigen Weiterbildungsseminars der Philatelistenverbände aus Berlin und Brandenburg gedacht haben, dennoch fanden sich über 50 Sammlerinnen und Sammler im Jagdschloss Glienicke ein.

Fotos: K. Schult

Gewidmet war das Seminar den Sammelgebieten Österreich, Schweiz und Liechtenstein. Michael Fukarek (Bernau b. Berlin) eröffnete den Reigen der Vorträge mit einer kenntnisreichen, auf einer dreißigjährigen Sammeltätigkeit gegründeten Darstellung österreichischer Ganzsachen. Reinhard Pohland (Bernau b. Berlin) stellte kurz die ersten Markenausgaben Liechtensteins vor und skizzierte dabei einige Besonderheiten dieses Sammelgebietes. Nach der Mittagspause, die auch zu intensiven Sammlergesprächen im Freien genutzt wurde, setzten Klaus-Peter Wasmund (Frankfurt/Oder) und Dr. Wolfgang Schlesock (Berlin) mit Vorträgen über die "Wiederaufnahme des Postverkehrs in der Republik Österreich nach dem II. Weltkrieg" bzw. über "Schweizer Ganzsachen im Überblick" fort.

Am Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer einig: Es hat sich wieder einmal gelohnt zum Seminar nach Glienicke zu fahren.

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Briefmarkenpräsentation in Dresden

Aufgrund ihrer gelungenen Gestaltung erfreut sich die Markenserie "Deutschlands schönste Panoramen" großer Beliebtheit bei Sammlerinnen und Sammlern. Jetzt wurde die Reihe um die Edition "Dresden Elbpanorama" erweitert. Unter Verwendung eines Fotos von Heinz Wohner ist es den Markengestaltern gelungen, die atemberaubende, sich in den Wassern der Elbe spiegelnde Silhouette der Dresdner Altstadt mit ihren barocken Prachtbauten, überragt von der imposanten Kuppel der Frauenkirche, auf beeindruckende Art und Weise in das kleine Format zweier 45-Cent-Marken zu übertragen.

Sonderumschlag

Die feierliche Präsentation der Markenausgabe fand am 4. April 2014 im Dresdener Coselpalais, in unmittelbarer Nachbarschaft der Frauenkirche, statt. Geladen hatten die Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, Frau Dr. Bettina Bunge, und das Mitglied des Bundestages, Herr Klaus Brähmig, als Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz e. V. Zu den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur gehörten auch zahlreiche Philatelisten aus Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Dresdner Sammlerfreunde bereicherten die Veranstaltung mit einer kleinen Briefmarkenschau zur Geschichte ihrer Stadt. Auch das Erlebnisteam Briefmarken war mit der Markenedition und einem anlassbezogenen Sonderstempel vor Ort.

Fotos: K. Schult

Die Veranstaltung wurde umrahmt von einem Grußwort der Oberbürgermeisterin der sächsischen Landeshauptstadt, Frau Helma Orosz, und einen von Dr. Jäger, stellvertretend für den erkrankten Prof. Ludwig Güttler, dargebotenen Vortrag über den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche.

Herr Friedhelm Schwarze, Mitglied des Bereichsvorstandes BRIEF Deutschland Privatkunden/ Filialen der Deutschen Post AG, überreichte anschließend Ehrenalben mit den Erstdrucken der Markenausgabe an verdienstvolle Persönlichkeiten, darunter auch die Philatelisten Peter Girlich (LV Sachen), Günter Theile (LV Mecklenburg-Vorpommern) und Reinhard Pohland (LV Brandenburg). Wir gratulieren herzlich.

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Frankfurter Philatelisten begrüßen die neuen Kirchenglocken

Mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung der Stadt Frankfurt (Oder) und eigenen Aktionen hat es der Förderverein St. Marienkirche Frankfurt (Oder) e.V. geschafft die im Zweiten Weltkrieg verlorengegangenen Glocken wieder erstehen zu lassen. Am 3. Mai 2014 sollen nun die alte, im Jahre 1426 gegossene Glocke und die drei neuen Glocken geweiht werden.

Die Vereinigung Frankfurter Briefmarkensammler 1900 e.V. unterstützt die Wiederaufbauarbeiten an der Marienkirche seit Jahren. Zum Richtfest des neuen Dachstuhls im Jahre 1997 und zur Rückkehr der historischen Kirchenfenster 2007 wurden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post Sonderstempel eingesetzt und Belege aufgelegt, von deren Erlös jeweils ein Teil für den Wiederaufbau gespendet wurde.

PK Marienkirche

Auch zur Weihe der Glocken wird der Verein wieder vor Ort sein und gemeinsam mit dem Erlebnisteam der Deutschen Post AG einen Sonderstempel und eine spezielle Postkarte anbieten. Die Ganzsache (Postkarte individuell) zeigt im Markenbild eine Ansicht der St. Marienkirche aus dem Skizzenbuch von Johann Stridbeck aus dem Jahre 1691. Die Abbildung basiert auf einem 1920 gefertigten Nachdruck des in der Staatsbibliothek zu Berlin befindlichen Originals. Er wurde vom Stadtarchiv Frankfurt (Oder) freundlich zur Verfügung gestellt. Als Zudruck wird der Hauptaltar der Marienkirche vor einer Ansicht des Kirchengebäudes dargestellt. Der Sonderstempel zeigt symbolisch die vier Glocken des Geläuts.

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PIN zur EUROPA-Wahl

Der Senat, Bezirksämter, Gerichte und andere versenden ihre Tagespost in Berlin aus Kostengründen überwiegend mit dem privaten Postdienstleister PIN MAIL AG. Die PIN befördert täglich über eine halbe Million Poststücke. Derzeit findet sich auf der Mehrzahl der von der PIN abgefertigen Poststücke vor allem öffentlicher Stellen eine Werbung für die Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014.

Ein interessanter Beleg für den Sammler von politischen und postgeschichtlichen Themen.

Frank Walter (AIJP)

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Philatelie im Zoo Berlin

Der Verein "Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V.", der seit über 30 Jahren enge Beziehungen zum Tierpark Lichtenberg pflegt, führt bis zum 15.5.2014 in Abstimmung mit der Direktion des Zoo Berlin erstmals eine Briefmarkenwerbeschau im Tropenhaus/Affenhaus des Zoologischen Gartens durch.

Die kleine Ausstellung "PHILATELIE IM ZOO" mit Belegen aus über hundert Jahren möchte den Besuchern aus Nah und Fern die besondere Verbindung des Zoologischen Gartens mit der Entwicklung der organisierten Philatelie in der Geschichte unserer Stadt auf vielfältige philatelistische Weise nahebringen.

Helmuth Kolitsch erklärt dem Kurator des Zoo das Exponat Die beiden Vorsitzenden: Helmuth Kolitsch (Lichtenberg '79) und Frank Walter (Berliner Verband)
Fotos: Jana Mironowitz (Zoo Berlin)

Wir hoffen, mit dieser kleinen Werbeschau auf die Freizeit- und Hobbygestaltung nicht nur interessierte Sammler aufmerksam zu machen. Mögen viele Besucher sich dann unsere große Ausstellung – 8. LIPHILA - unter dem Thema "Wir treffen uns im Tierpark…" im Mai 2015 aus Anlass des 60jährigen Bestehens des Tierparks in Lichtenberg anschauen.

Der Lichtenberger Briefmarkenverein mit seinen 40 Mitgliedern begeht am 26. Mai 2014 mit einem Vereinsfest sein 35jähriges Jubiläum.

Helmuth A. Kolitsch

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Treffen und Werbeschau des Freundeskreises "Sammler der PIN Mail"

Der Freundeskreis "Sammler der PIN Mail" ruft zum 1. November 2014 zum 10. Jahrestag der Gründung des Freundeskreises, zur Teilnahme an einem Ganzstagstreffen und einer Ausstellung auf.

Ort: Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Str. 1 in 12619 Berlin.

Aus diesem Anlass wird der Freundeskreis eine Postwertzeichen- Ausstellung mit Sonderstempel der PIN Mail zum Jubiläum, Sonderpostkarten und -briefe, Verkaufsstände mit Privatpostbelegen und -marken sowie philatelistischen Vorträgen und Tauschmöglichkeiten veranstalten.

Für die Ausstellung werden 1-Rahmen-Exponate und 3 bis 6 Rahmen-Exponate gesucht (nicht nur zum Thema Privatpost). Die Ausstellung wird vom Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e.V. unterstützt; Juroren vom Verband werden die Exponate nach dem Ausstellungs-Reglement des BDPh e.V. beurteilen. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Teilnahme ist kostenlos.

Nähere Informationen erhalten Sie von:

Hans-Georg Nemitz (Wittefeldstr. 30; 13591 Berlin) Ruf: 030 - 367 76 32, E-Mail: Hans-Georg@Nemitz.de

Frank Walter

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FÜR DEN SPORT 2014

Eine Comic-Maus in Siegerlaune zeigt Uli Stein auf den drei Marken "mit dem Plus für den Sport 2014", die Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble am 7. Mai in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte. Ausgelassen behauptete er, sich an Uli Stein als Profi-Fußballer mit den meisten Einsätzen in den 80iger Jahren noch gut erinnern zu können. Natürlich ist der Grafiker Uli Stein von heute ein anderer. Alben mit den Erstdrucken der "Mäuse"-Marken überreichte Schäuble nicht nur dem Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière - in dessen Eigenschaft als "Sportminister"- sondern vor allem einem guten Dutzend erfolgreicher Sportler aus dem Olympia- und dem Paralympics-Kader der Spiele von Sotschi 2014.

Nach den mehr als 130 Millionen Euro, die seit 1968 aus Erlösen der Sondermarken zur Verfügung gestellt worden sind, hoffen beide Minister, dass trotz des zurückgehenden Verkaufes an Zuschlagsmarken auch 2014 eine weitere Million "Mäuse" (so von Schäuble die Erlöse genannt) in die Förderung gehen können. Wichtig für die Anwesenden, unter denen sich auf Einladung der Sporthilfe viele Philatelisten befanden, waren die ersthaften Worte von Minister de Maizière, der mit Hochachtung von den jungen Sportlern sprach, die mit großem persönlichem Aufwand und unter hoher Belastung, oft unter zeitweiser Hintenanstellung beruflicher Perspektiven Tag für Tag an sich arbeiten, ohne dass der Erfolg in Medaillen oder Ehrungen von vornherein feststehe. Die Sporthilfe könne ihnen nur einen Teil der materiellen Unterstützung geben, die die fehlenden Verdienstmöglichkeiten - oft über Jahre - ersetzen sollten. Mit besonderer Genugtuung konnte der Minister vor allem den anwesenden Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung mitteilen, dass in diesem Jahr die Prämien für die Paralympics-Erfolge zum ersten Mal so hoch sein konnten, wie die Prämien für Olympia-Medaillengewinner.

Der Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten, Uwe Decker, erhielt ebenfalls eine Ministermappe mit den Marken in Würdigung der grossen materiellen Hilfe, die die Philatelisten der Stiftung Deutsche Sporthilfe bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zur Förderung des Spitzen- und Leistungssports geben.

Frank Walter

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Vereinsjubiläum in Lichtenberg

Mit einem gelungenen Vereinsfest begingen die "Philatelistenfreunde Lichtenberg '79 e. V." am 26. Mai 2014 den 35. Jahrestag ihrer Vereinsgründung. Einen kleinen Einblick vermittelt die vom Verein zusammengestellte PDF-Dokumentation, die wir hier zum download bereitstellen.

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Neues Journal des OSPC Berlin

Eine Reihe spannender Artikel finden sich im Journal 1/2014 des Olympia- und Sport-Philatelisten-Clubs Berlin, das jetzt erschienen ist.

In einem umfangreichen Beitrag, ergänzt durch zahlreiche Belege, gibt Thomas Lippert Einblicke in den Postbetrieb während der Olympischen Spiele in Sotschi 2014. Klaus-Jürgen Alde stimmt ein auf die nächsten Olympischen Spiele, die 2016 in Rio de Janeiro stattfinden werden, und stellt die neugestalteten Sportpiktogramme vor. Natürlich hat auch der Fußball in diesem Heft seinen Platz gefunden, beginnen doch am 12. Juni in Brasilien die FIFA-Weltmeisterschaften. Weitere interessante Beiträge, darunter ein umfangreicher Beitrag zum Thema Tischtennis auf Briefmarken, ergänzen das 78 Seiten umfassende Heft.

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Cottbus feiert

"60 Jahre Parkeisenbahn" und "60 Jahre Tierpark" - zwei Jubiläen in Cottbus. Die aktive Briefmarkensammlergemeinschaft Cottbus begleitet beide Feierlichkeiten mit philatelistischen Belegen.

Im Rahmen des Jubiläumsfestes der Parkeisenbahn Cottbus, das vom 07. bis 09. Juni 2014 stattfindet, werden die Cottbuser Sammlerfreunde einen Umschlag anbieten, der im Zudruck einen Triebwagen und eine Dampflok 04 der Parkeisenbahn zeigt. Eine Sonderpostbeförderung mit der Parkeisenbahn wird durch einen entsprechenden Stempelabdruck dokumentiert. Passend dazu der zweisprachige Ortsstempel COTTBUS-BAHNHOF/CHOSEBUZ.

Zum Tierparkfest hat der Briefservice RPV eine Sondermarke aufgelegt, die einen imposanten Kaiserschnurbarttamerin zeigt. Eine Abbildung des Tieres ziert auch den Zudruck des vom Verein aufgelegten Briefumschlages.

Beide Belege können über Sammlerfreund Helmut Perkuhn, Lobedanstr. 4, 03046 Cottbus bestellt werden.

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150. Geburtstag von Ricarda Huch

Das am 3. Juli erschienene Sonderpostwertzeichen wurde von Staatssekretär Steffen Kampeter (Bundesfinanzministerium) im Rahmen einer Veranstaltung in der Vertretung des Freistaates Thüringen in Berlin vorgestellt. Das Werk der Schriftstellerin und Historikerin Ricarda Huch stand im Festvortrag von Christine Lieberknecht, der Ministerpräsidentin Thüringens. Ausgehend von Huchs Lebensmotto auf der Marke: "Kein Fürchten soll mich lähmen" konnte sie darstellen, wie die engagierte Europäerin Huch sich mutig und ungebeugt den Nationalsozialisten entgegenstellte und dann bis nach dem Kriegsende in innerer Emigration in Jena gelebt hatte. Dem politischen Druck in der sowjetischen Besatzungszone entzog sie sich dann und ging zu ihrer Familie nach West-Deutschland.


Autogramm der Ministerpräsidentin auf einem Ersttagsbeleg

Vor den Gästen aus der Familie, Gesellschaft und Politik bekannte sich die Ministerpräsidentin zur Freude der anwesenden Philatelisten als engagierte Briefmarkensammlerin von Jugend an, die in überwiegend freier Rede den Bogen spannte von der ersten Marke zur Würdigung von Ricarda Huch (40 Pfg. 1975) zurück zu den Blockausgaben Thüringens von 1945 und 1946, die der Solidarität und dem Wiederaufbau gewidmet waren und bis hin zum Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar (1990) als eine der letzten Freimarken, mit denen die DDR-Postgeschichte geendet hatte.

Fotos: K. Schult

Frau Lieberknecht betonte, dass sie Briefmarken immer wieder als untrügliche Zeugnisse über Systemgrenzen und Brüche hinweg erlebe. Von den vielen Geschichten über Briefmarken, die sie erzählen könne, wolle sie aber eine gerne hier präsentieren: Vor einigen Jahren mochte ihr kaum jemand glauben, dass das goldene Kreuz über der Wartburg dort bereits in der DDR-Zeit zu sehen war. Sie habe sich aber an die DDR-Marke von 1967 erinnert - eine der ersten Marken, die sie als Sammlerin besaß - und konnte beweisen, dass bereits damals auf dem Turm der Wartburg das Kreuz abgebildet war!

"Briefmarkensammeln ist eine Leidenschaft" hatte Frau Lieberknecht gesagt und mit ihrer Rede einem aufmerksamen Publikum bewiesen, dass Marken auch immer einen Schlüssel für Gespräche zur deutschen Geschichte bieten. Sie erhielt großen Beifall!

Frank Walter
Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e.V.

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Treffen der Vereinsvorsitzenden

Welchen Stand haben wir im Prozess des Zusammenschlusses der Verbände Brandenburg und Berlin erreicht, wie geht es in den nächsten Wochen und Monaten weiter? Diese und zahlreiche andere Fragen standen am 5. Juli 2014 beim Treffen der Vereinsvorsitzenden des LV Brandenburg auf der Tagesordnung.

In entspannter Atmosphäre, bei angeregten Gesprächen tauschten sich Vereinsvertreter und der LV-Vorstand über ihre philatelistische Arbeit seit dem letzten Verbandstag aus und umrissen Arbeitsvorhaben für das zweite Halbjahr 2014. Kernpunkt der Diskussion war der zügig voranschreitende Prozess der Fusion des LV Brandenburg mit dem PhVBB. Dr. Schult fasste noch einmal den Stand des Erreichten zusammen und dankte allen Vereinen für ihr aktives Mitwirken im Vereinigungprozess der Verbände. Wichtig sei es, diesen Prozess jetzt zu einem erfolgreichen Ende zu führen.

Neben der "großen Politik" spielte auch die alltägliche Arbeit in den Vereinen und im Verband eine wichtige Rolle in den Gesprächen. Arbeitsvorhaben, Möglichkeiten einer besseren Koordination von Veranstaltungen, Fragen der Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und manch andere Themen waren Gegenstand der Diskussion.

Der Vorstand des Landesverbandes bedankt sich bei allen Teilnehmern des Sommertreffens und wünscht seinen Vereinen viel Erfolg bei der philatelistischen Arbeit.

kds

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Eine Tradition wird fortgesetzt

Auch in diesem Jahr werden die Mitglieder der Vereinigung Frankfurter Briefmarkensammler sich am Hansestadtfest "Bunter Hering" beteiligen. Gemeinsam mit dem Erlebnisteam Briefmarken der Deutschen Post AG und der polnischen Post werden wir am 12. Juli wieder unseren Verein in der Öffentlichkeit vertreten.

Vorbereitet ist eine Postkarte individuell und ein motivlich passender Sonderstempel aus diesem Anlass. Diese Belege und die eingesetzten Sondertempel zeigen auch in diesem Jahr ein Stück gemeinamer Stadtgeschichte. Als Motiv wurde das Rathaus der Stadt gewählt.

Das Rathaus in Frankfurt (Oder) wurde ab dem Jahre 1253 in norddeutscher Backsteingotik erbaut und ist eines der ältesten und größten Rathäuser in Deutschland. Es wurde damals hauptsächlich als zweistöckige Kaufhalle mit Ratsstube und Gerichtslaube errichtet. Der prunkvolle Südgiebel entstand in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Das Gebäude trägt auf dem Giebel einen vergoldeten, schwebenden Hering an einer Angel aus dem Jahre 1454, als Symbol der Bedeutung der Stadt Frankfurt im mittelalterlichen Heringshandel. In den Jahren 1607 bis 1609 erfolgte der Umbau des westlichen Anbaus im Stil der Renaissance vom italienischen Baumeister Paglion. Endes des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude stark zerstört. Im Jahre 1949 wurde eine Lotterie unter dem Namen "Rettet das Rathaus" ins Leben gerufen, um die notwendigen Finanzmittel für den Wiederaufbau des Hauses zu erwirtschaften. 1950 waren diese Mittel dank der Lotterie vorhanden und es wurde beschlossen das Gebäude wieder neu aufzubauen.

Die polnische Post setzt ebenfalls die langjährige gute Zusammenarbeit mit uns fort. Es wird also wieder ein deutsches und ein polnisches Postamt mit Sonderstempel zum Stadtfest in Frankfurt (Oder) geben. Auch hier wird eine Tradition fortgesetzt. Als Motiv für die von der polnischen Post angebotene Postkarte wird neben einer historischen Ansicht des Rossmarktes der Frankfurter Dammvorstadt aus dem Jahre 1910 eine heutige Ansicht gezeigt. Der eingesetzte Sonderstempel zeigt die grafische Darstellung des 1927 eingeweihten Stadions (ehemals Ostmarkstadion).

Klaus-Peter Wasmund

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Ehrung für Jörg Miethe in Seelow

Seit über zehn Jahren bereits gestalten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums auf den Seelower Höhen in Seelow im Rahmen von Projektarbeiten philatelistische Sonderstempel und Belegzudrucke für den Seelower Sammlerklub und den Landesverband.

Ein Höhepunkt dieser Zusammenarbeit war das Schülerprojekt anlässlich des 60. Jahrestages der Schlacht um die Seelower Höhen. Der damals für den City Brief Boten gestaltete Block ist u. a. im Michel-Privatpostkatalog gelistet. Weitere Projekte folgten. Bereits 2008/09 war ihre Zahl derart angewachsen, dass die ehemalige Schülerin Franziska Krüger im Rahmen einer Facharbeit eine umfangreiche Dokumentation erstellen konnte. Mit Mitteln der Stiftung für Philatelie und Postgeschichte entstand daraus eine farbige Broschüre, die bundesweit auf Interesse stieß und als Anregung für die Jugendarbeit weiterer Vereine diente.

Heute kann man sagen, dass das Gymnasium auf den Seelower Höhen für seine philatelistische Arbeit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus bekannt ist. Als erste Einrichtung wurde es mit einer Urkunde des BDPh e. V. als Philatelistische Schule ausgezeichnet.

Einen großen Anteil an diesen Erfolgen hatte der Fachlehrer für Kunsterziehung, Herr Jörg Miethe, dem es immer wieder gelang, die Wünsche und Anregungen der brandenburgischen Philatelisten in Unterrichtsprojekte einzubinden und seine Schüler zur Mitarbeit zu motivieren.

Eine Feierstunde zum Schuljahresabschluss bot am 9. Juli 2014 willkommene Gelegenheit, Herrn Jörg Miethe für sein langjähriges Engagement zu danken. Herr Dr. Schult, der Vorsitzende des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V., überreichte im Beisein zahlreicher Schülerinnen und Schüler sowie eines Großteils des Kollegiums Ehrenurkunde und Ehrenteller des Verbandes. Der Philatelistenklub Seelow dankte mit einem Büchergutschein.

kds

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Sonderpostwertzeichen zum WM-Sieg

Deutschland ist zum vierten Mal Fußball-Weltmeister. In einem spannenden Spiel besiegte die deutsche Nationalelf am 13. Juli die Mannschaft Argentiniens mit einem 1 : 0 in der Verlängerung. Überall in Deutschland feierten Fußballfans den Sieg ihrer Mannschaft. In Würdigung des sportlichen Erfolges gibt das Bundesministerium der Finanzen eine Briefmarke mit dem Motiv „Deutschland Fußball Weltmeister 2014“ heraus.

Das Sonderpostwertzeichen zu 60 Cent, das vom Wuppertaler Grafiker Lutz Menze entworfen wurde, wird bereits am 17. Juli bundesweit in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich sein.

Zum Ausgabetermin am kommenden Donnerstag, dem 17. Juli, wird die Berliner Stempelstelle einen Handwerbestempel führen.

Das Team Erlebnis: Briefmarken der Post in Berlin wird am 17.7.14 (und nur dort in der Postfiliale in Berlin-Steglitz, Schloßstr. 109, von 09:00 bis 19:00 Uhr) neben dem Werbestempel auch einen besonderen Nebenstempel zum 4. Titelgewinn durch Deutschland abschlagen.

Ein Ersttagsumschlag sei an allen E:B-Verkaufsstellen zum Preis von 2 Euro ebenfalls erhältlich. Die Auflage beträgt symbolische 2014 Stück.

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Philatelisten beim Brückenfest in Fredersdorf-Vogelsdorf dabei

20 Jahre Gemeinde und 10 Jahre S-Bahnbrücke, diese beiden Jubiläen boten am 21. Juni 2014 den Einwohnern der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf einen willkommenen Anlass zu einem bunten Fest auf dem Bahnhofsvorplatz. Mit von der Partie auch der überaus aktive Briefmarkensammlerverein des Ortes, der sich mit einem Informationsstand präsentierte. Ein zusammenfassendes Interview, das während des Festes mit dem Vereinsvorsitzenden D. Graf geführt wurde, fand Eingang in die Berichterstattung der Gemeinde zum Brückenfest.

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JuPhilA 2014 im Saarland

Hinter diesem Namen verbergen sich eine Reihe von Veranstaltungen, die von 12. bis 14. September in Bebelsheim (Saar), einem Ortsteil von Mandelbachtal, stattfinden.

Zur XIV. Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Deutschen Philatelisten Jugend e.V. haben sich aus den Landesringen insgesamt 7 Mannschaften angemeldet. Jede Mannschaft besteht aus zwei Jugendlichen und einem Betreuer. In fünf Wettbewerbsteilen kämpfen die Teilnehmer jeweils um Punkte, damit sich am Ende die Mannschaft mit den meisten Punkten Deutscher Mannschaftsmeister nennen darf. Die einzelnen Disziplinen sind:

  • Erstellen eines Exponates mit einem beliebigen Thema im Vorfeld der Wettbewerbstage
  • Aufbau eines Miniexponates (vier Blatt) aus vorgegebenem Material zum Thema "Wir in Europa" während der Veranstaltung
  • ein Phila- und Themenquiz mit 15 Fragen
  • ein Stationenwettbewerb zum Nachweis philatelistischer Kenntnisse und ein Betreuerwettbewerb.

Der Stiftungswettbewerb, der seit 1969 jedes Jahr durchgeführt wird, stellt gewissermaßen die Einzelmeisterschaft dar, wobei in diesem Wettbewerb nicht nur Gruppen und jugendliche Mitglieder aus der DPhJ teilnehmen dürfen, sondern auch Kinder und Jugendliche sowie Gruppen außerhalb der DPhJ und Schulklassen. Hierzu haben sich bisher etwa 20 Teilnehmer mit je einem Exponat zum Thema "Wir in Europa" angemeldet.
Dazu gibt es noch eine Ausstellung mit Exponaten junger Philatelisten im kombinierten Rang 3 und Rang 2. Im Rang 2 werden 14 Exponate ausgestellt und im Rang 3 14 Exponate. Im Rang 3 kommen dann noch die von den Teilnehmermannschaften zur DMM mitgebrachten Exponate dazu.

   

Zur Veranstaltung wird eine Sonderpostfiliale am Samstag 13.9.2014 von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag 14.9.2014 von 10 bis 14 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Mandelbach-Bebelsheim eingerichtet, das je einen Sonderstempel zur Deutschen Meisterschaft und zum Stiftungswettbewerb führt. Im ersten Stempel ist die Pfarrkirche von Bebelsheim zusammen mit den beiden Comic-Figuren Fridolin & Filu abgebildet. Der zweite Stempel zeigt eine B 17 G und erinnert damit auch an den Absturz einer B 17 G bei Bebelsheim am 13. September 1944, also auf den Tag genau vor 70 Jahren.

Aus dem Landesring Berlin werden sich Erik Baltuttis, Angelo Beck, Matthis Höppner und Julia Lorenz am Stiftungswettbewerb beteiligen. Aus dem Landesring Brandenburg geht die Perleberger Jugendgruppe mit zwei Exponaten ins Rennen. Dabei wird die Arbeitsgemeinschaft Philatelie an der Grundschule Geschwister Scholl das Exponat "Der Tierpark Perleberg - ein Zuhause für Vögel Europas" zum Stiftungswettbewerb einreichen. Es wurde bereits angenommen. Sechs Schüler der 5. Klassen haben sich aktiv an der Erarbeitung beteiligt und 12 Seiten erstellt. Torben Spingler (16) wird bei der JuPhila 2014 im Rang 3 sein Exponat vorstellen. Es heißt: "Vielfältiges Leben im Mittelalter der Erde". Es geht um Lebensformen in der Zeit von Trias, Jura und Kreide. Bisher wurde sein Exponat mit Vermeil bewertet.

Wir wünschen den jungen Sammlerfreundinnen und -freunden aus unserer Region viel Erfolg!

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Umschlag und Briefmarke individuell für den Lindauer Bo7en aufgelegt

Zur Dokumentation der Veranstaltungen zum Tag der Briefmarke in Deutschland 2014 und zur Erinnerung an den Lindauer Boten gibt die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke im BDPh einen Schmuck-Briefumschlag heraus und legt eine Briefmarke individuell auf.

Auf dem Umschlag ist ein Säumerzug zu sehen; so kam der Lindauer Bote auf dem Weg von Lindau nach Mailand, die Via Mala und den Splügenpass nutzend, über die Alpen.

   

Die Briefmarke individuell zu 60 Cent zeigt den Aufbau einer Lädine und den Umriss des Bodensees. Auf heutigem deutschem Gebiet war der Bote auf dem Bodensee rund zwei Stunden von Lindau nach Fußach in Vorarlberg unterwegs. Häufig nutzte er als Transportmittel Lädinen, die schweren, auf dem Bodensee verkehrenden Lastsegelschiffe. Von Lindau aus beförderte der Bote also Lädinen-Post.

Die Umschläge sind zum Preis von 1,00 €, die Marken für 2,50 € je Stück, ein ganzer Bogen besteht aus 20 Marken, beim Neuheitenwart der Forschungsgemeinschaft erhältlich. Portokosten kommen hinzu. Bestellung und Kontakt: Helmut Stümmer, Postfach 11 02 22, 97029 Würzburg,Mail schicken

H. Schmollinger

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PLUSBRIEF INDIVIDUELL zur Schwimm-EM in Berlin

Zu der vom 13. bis 24. August 2014 in Berlin stattfindenden 36. Schwimm-Europameisterschaft hat der Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin (OSPC Berlin) einen Plusbrief Individuell angefertigt.

Der von der Deutschen Post eingesetzte Sonderstempel wurde ebenfalls vom OSPC Berlin angeregt.

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Junge Sammlerinnen und Sammler in Bebelsheim erfolgreich

Überaus erfolgreich präsentierten sich die jungen Sammlerinnen und Sammler aus Berlin und Brandenburg beim Stiftungswettbewerb der Deutschen Philatelisten-Jugend in Bebelsheim (Saar).

Ein 2. Preis ging an die Arbeitsgemeinschaft der Geschwister-Scholl-Schule (Grundschule) in Perleberg. Erik Baltuttis aus Berlin erhielt für sein Exponat "Sehenswürdigkeiten in Berlin" einen 3. Preis. Ebenfalls mit einem 3. Preis wurden die Exponate "Tiere im europäischen Wald" von Annalena Dziergwa aus Spremberg und "Die Länder der EU" von Julia Lorenz aus Falkensee ausgezeichnet.

Wir gratulieren und wünschen weiterhin viel Spaß beim Sammeln und bei der Exponatsgestaltung.

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Groß-Vermeil für "berlin-brandenburg philatelie"

Die Redaktion freut sich, allen Lesern mitteilen zu können, dass diese Zeitschrift erneut eine hohe philatelistische Auszeichnung erringen konnte.

Medaile VorderseiteMedaille Rückseite

Ende August erhielt die "bbp" mit 81 von 90 möglichen Punkten auf der Multilateralen Briefmarkenausstellung Haldensleben 2014 eine Groß-Vermeil-Medaille. Unter den insgesamt 207 bewerteten Exponaten befanden sich 75 aus dem Bereich Literatur. Teilgenommen hatten Sammlerfreunde aus der Schweiz, Österreich, Lichtenstein, den Niederlanden und Deutschland. Der Dank der Redaktion geht an alle Sammlerfreunde in Berlin und Brandenburg, die mit ihren Fachartikeln inhaltlich ihren bedeutenden Beitrag zur Auszeichnung leisten.

Bereits bei der Internationalen Philatelistischen Literatur-Ausstellung IPHL@ im November 2012 in Mainz hatte das Blatt im Wettbewerb mit ca. 600 Literaturexponaten denselben Rang erreicht.

Redaktion der bbp

Neben der Groß-Vermeil-Medaille für die "berlin-brandenburg philatelie" verzeichnet der Jurybericht der Multilateralen Ausstellung in Haldesleben eine ganze Reihe weiterer beachtenswerter Erfolge für Aussteller aus Berlin und Brandenburg.

Wir gratulieren allen Preisträgern und wünschen weiterhin viel Erfolg.

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Brandenburger Philatelisten feierten Tag der Briefmarke

Ein kleiner Hauch von Wehmut lag schon über der diesjährigen Festveranstaltung zum "Tag der Briefmarke", die am 27. September 2014 Mitglieder des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V. und ihre Gäste in Cottbus zusammenführte. Schließlich war es die letzte Veranstaltung, die der Landesverband in Zusammenarbeit mit einem seiner Vereine ausrichtete. Angesichts der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der brandenburgischen Vereine inzwischen ihren Eintritt in den Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg zum 1. Januar 2015 erklärt habe, bestehe jedoch - wie der Vorsitzende des Verbandes in seinen Begrüßungsworten betonte - kein Grund zur "Traurigkeit". Gemeinsam mit den Berliner Sammlerfreunden werde man in Zukunft die Arbeit fortsetzen und liebgewonnene Traditionen weiter pflegen.

Als Ehrengäste herzlich begrüßt wurden Michael Fukarek, Schatzmeister des BDPh, die Delegation des PhVBB e. V. mit den Sammlerfreunden Peter Süss, Frank Hindenburg und Jürgen Waldow, Hartmut Wißmann als Vertreter des Händlerverbandes MOD, und die Ehrenmitglieder des LV Hans-Jürgen Niehof und Harald Winkler. Unter den Gästen auch Dr. Schmollinger von der Forschungsgemeinschaft "Tag der Briefmarke".

"100 Jahre Carl-Thiem-Klinikum", dieses für Cottbus und die Region bedeutsame Jubiläum, stand im Zentrum der Veranstaltung. Sonderstempel und Sonderumschlag verwiesen darauf und rückten zugleich Prof. Dr. Carl Thiem als "Vater der Unfallchirurgie" in das Blickfeld der Öffentlichkeit. In seinem Festvortrag verdeutlichte Herr Steffen Krestin nicht nur Prof. Thiems herausragende Leistungen sondern umriß zugleich ein spannendes Bild medizinischer Versorgung der Cottbuser Bevölkerung seit dem 17. Jahrhundert.

Die Festveranstaltung bot auch Gelegenheit, verdienstvolle Mitglieder des Landesverbandes auszuzeichnen. Mit der Ehrennadel des LV in Gold wurden die Sammlerfreunde Eberhard Richter, Eberhard Lange und der Geschäftsführer des Verbandes, Sammlerfreund Reinhard Pohland, geehrt. Die Ehrennadel des BDPh in Silber erhielten die Sammlerfreunde Reinhard Kolax aus Cottbus und Thomas Pescht aus Brandenburg an der Havel. Allen Ausgezeichneten unseren herzlichen Glückwunsch.

Ein besonderer Dank geht an das Team Erlebnis Briefmarken und den Cottbuser Verein für die Ausrichtung der Festveranstaltung.

Bericht und Fotos: kds

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25 Jahre Mauerfall - Koreapost gibt Sonderstempel heraus

Zur Berliner Veranstaltung vom 7. bis 9. November 2014 zum Gedenken an die Maueröffnung vom 9. November 1989 gibt die Korea-Post zwei Sonderstempel heraus. Einen Stempel, Abbildung links, gibt es in Korea und der Stempel, Abbildung rechts, den gibt es an den drei "Jubeltagen" zum Tag der Briefmarke in Berlin.

Der koreanische Sonderstempel, der auf Initiative von Prof. Dr. C. SHIN beruht, zeigt das Brandenburger Tor als Symbol der deutschen Wiedervereinigung und zeigt die Hoffnung des "unbekannten Datums" auf Wiedervereinigung der zwei Koreas den Stacheldraht der Grenze (DMZ), aber die Vögel können frei fliegen, nur die Menschen sind geteilt.

Bodo von Kutzleben, ein enger Freund von Prof. Dr. SHIN, wird diesen Stempel im Auftrag der Korea Post nach Berlin mitbringen, um den Menschen eine philatelistische Freude zu machen. Abstempelungen mit dem koreanischen "Deutschen" - Sonderstempel sind nur an diesen drei Veranstaltungstagen möglich.

Hier die Stempel zur Einstimmung auf ein wunderbares Deutsch-Koreanisches Stempelmotiv.

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Hobbyschau in Altlandsberg am 1./2. November 2014

Es gab wieder viel zu sehen auf der Hobbyschau in der Erlengrundhalle in Altlandsberg, von Modellfahrzeugen über Handarbeiten bis zum Achatschleifen. Viel Werbung für Vereine und auch ein kleiner Flohmarkt. Die Fredersdorfer Briefmarkensammler waren - wie schon in den vergangenen Jahren - mit einem kleinen Infostand vertreten, um ihr Hobby einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Manch interessantes Gespräch wurde geführt. Dass mehr daraus wird, bleibt zu hoffen.

Text und Foto: Uwe Schwenzer, Fredersdorf

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"25 Jahre Mauerfall" - Symposium der Philatelisten im Museum für Kommunikation Berlin zum 9. November 2014

"Den Nerv der Zeit hat das Consilium Philatelicum des Bund Deutscher Philatelisten gemeinsam mit dem Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg getroffen. Zwei Tage volles Programm, das spannender nicht sein konnte." Mit diesen Worten zeigte sich Uwe Decker, Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten, beeindruckt von den Beiträgen, die prominente Zeitzeugen aus der Politik und Forscher aus der Philatelie den rund 80 Gästen aus der gesamten Bundesrepublik geboten hatten. Zu den vielen offiziellen Gedenkfeiern am 25. Jahrestag des friedlichen Mauerfalls waren Hunderttausende in Feierlaune nach Berlin gezogen; die Philatelisten aber hatten sich mit ihrem Symposium zusätzlich eine eigene herausragende Veranstaltung geschenkt.

Eine historisch-politische Stadtrundfahrt zur Stätten der Grenzziehung im August 1961 und des 28 Jahre später erfolgten Mauerfalls 2014 stimmte die auswärtigen Philatelisten bereits am Freitag auf das Thema ein. Das Symposium wurde am Sonnabend vom Präsidenten des Consiliums, Wolfgang Maassen (Chefredakteur der "philatelie"), moderiert und steuerte gleich zu Beginn mit einer äußerst interessanten Gesprächsrunde der beiden damaligen Postminister Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling (Bundesregierung) und Hans-Jürgen Niehof (DDR) und dem damaligen Postwertzeichen-Referatsleiter im Bundespostministerium, Klaus Frormann, auf einen Höhepunkt zu. Weitere Fragen zu Verbänden, dem Handel und der Sammler boten am Nachmittag eine Vielzahl neuer Eindrücke aus der Zeit der Wende.

Der Jubiläumstag, der 9. November, der als "Tag der Briefmarke" des Berlin-Brandenburger Philatelisten-Verbandes im Rahmen des Symposiums gefeiert wurde, bot neue, unterschiedliche Facetten über Philatelie und Vereine, die Postgeschichte sowie zu Medaillen als Zeitzeichen des Aufbruchs 1989. Mit der Verleihung von Ehrennadeln und Urkunden wurden vier Philatelisten für ihre Verdienste um den BDPh und die Literatur geehrt. Als krönenden Abschluss kam der damalige Regierende Bürgermeister Walter Momper hinzu und übergab Wilhelm van Loo für seine inzwischen 50-jährige Nebentätigkeit als "Hoffotograf des BDPh" und zu dessen 80. Geburtstag sein mit persönlicher Widmung versehenes Buch "Berlin, nun freue Dich!".

Walter Momper berichtete über den Ablauf des Mauerfalls und dessen Vorlauf aus der Sicht des damals handelnden Spitzenpolitikers. Seine mitreißende Rhetorik führte zu Gänsehaut und tobendem Applaus (und zu einer unerwartet breiten Erwähnung der Philatelisten-Veranstaltung in der Presse). Ein Bogen individueller Marken mit seinem Portrait - und dem legendären roten Schal von 1989 - war dann das Erinnerungsgeschenk des Verbandes für Momper, der das Symposium erst nach einer Autogrammstunde beendeten konnte, um zur staatlichen Festveranstaltung in das Konzerthaus zu eilen.

Frank Walter; Fotos: Klaus D. Schult

Umfangreich informiert eine Rundsendung der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke über die Festveranstaltung in Berlin. Wir danken Herrn Dr. Schmollinger für die Bereitstellung der Mitteilung als PDF-Datei.

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KOREA hofft auf seine Wiedervereinigung

Korea ist geteilt, immer noch. Und es ist ein Goethe-Forscher aus Seoul, der Hauptstadt im Süden, Prof. Dr. SHIN Chasik, der seit vielen Jahren Einfluss nimmt auf die Briefmarkenausgaben und Sonderstempel des Landes, soweit es die koreanisch-deutschen Themen betrifft. Jahr für Jahr erinnert er mit seinen kleinen Privatganzsachen an das Schicksal Koreas, dem geteilten Land, wenn er den Deutschen zur Wiedervereinigung gratuliert. (Den Entwurf für seinen diesjährigen, wie immer aufwendig gestalteten Gruß schickte er mir bereits im Juni 2014).

Die Frage, ob es 2014 einen Postsonderstempel geben könne, wie damals 2011 (auf der Rückseite der Karte abgebildet) blieb lange offen: Prof. Shin bemühte sich und erst vor wenigen Wochen kam die Bestätigung: Es wird in Korea einen Sonderstempel zum 25. Jahrestag des Mauerfalls geben. Die große Überraschung war: Es gab ihn in zwei Sprachen: in Koreanisch in Seoul und in deutscher Sprache und Schrift hier in Berlin. Beide Stempel zeigen bildgleich neben dem Brandenburger Tor in Berlin den Stacheldrahtverhau in der Demilitarisierten Zone in Panmunjeom zwischen den beiden Koreas. Der Vogel zeigt die Hoffnung, auch diese Grenze zu einem noch unbekannten Datum überwinden zu können!

Da am Wochenende die Hauptpost in Korea geschlossen ist, hat man den 7. November als Einsatztag gewählt, der schließlich zu einem großen Andrang dort geführt hat. Der Frankfurter Bodo von Kutzleben brachte dann zum Symposium der deutschen Philatelisten den "deutschen" koreanischen Stempel, viele Markenbögen und eine Beglaubigung der Post Korea mit, dass er befugt sei, diesen Stempel in Berlin zu verwenden.

Er hatte viel zu tun, um alle Wünsche zu bedienen: Umlagert von Sammlern hat er an zwei Tagen 1.300 Belege abgestempelt; 2.400 koreanische Marken verklebt und schließlich über 100 Briefe nach Seoul für den "koreanischen" Korea-Stempel geschickt.

Die Postler des Erlebnis-Teams tolerierten ihn als Nebenstempel (ohne Marke), so dass er auf vielen Belegen auftauchen konnte, um die deutschen Sonderstempel vom 9. November zu ergänzen.

Dank an Bodo von Kutzleben für seinen Einsatz. Dank an die Post Korea, die die Stempel und einen Teil der Briefmarken gesponsert hatte. Dank vor allem aber an Prof. Shin in Seoul, der zeigt, was Privatinitiative, verbunden mit Hartnäckigkeit bewegen kann. Und wir hoffen mit ihm: Auf eine Wiedervereinigung seines geteilten Landes.

Frank Walter (Berlin)

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Landesverband beschließt Auflösung

Einstimmig haben die Delegierten eines Außerordentlichen Landesverbandstages der Philatelisten Brandenburgs e. V. am 15. November 2014 in Wildau die Auflösung ihres Verbandes zum 31. Dezember 2014 beschlossen. Mit Konsequenz wurde damit die letzte Etappe eines vor gut vier Jahren begonnenen Weges beschritten, die mit dem Beitritt der brandenburgischen Vereine zum Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V zum Jahresbeginn 2015 und der gemeinsamen Wahl eines neuen Verbandsvorstandes im April kommenden Jahres ihren Abschluss finden wird.

Der Vorsitzende Dr. Schult nutzte den letzten Verbandstag, um sich bei Freunden und Mitstreitern für die in den letzten 25 Jahren geleistete Arbeit in den Mitgliedsvereinen und im Verband zu bedanken. Bereits Anfang November war die Geschäftstelle des BDPh für Verdienste um den Landesverband mit einem Ehrenteller ausgezeichnet worden. In gleicher Weise wurde nun - unter großem Applaus der Delegierten - auch die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte geehrt.

Gemeinsam blickte man am Ende der Veranstaltung noch einmal auf 25 Jahre Verbandsgeschichte zurück, auf viele unterhaltsame Stunden im Kreise Gleichgesinnter, auf Ausstellungen, Seminare, Festveranstaltungen zum Tag der Briefmarke, Landesverbandstage und andere Aktivitäten. Und völlig zu Recht betonte der Vorsitzende, dass man stolz sein könne auf das gemeinsam Erreichte und die vielen gute Traditionen, die sich seit Gründung des Verbandes im philatelistischen Leben Brandenburgs entwickelt hätten.

kds; Fotos: Hans Burwig und Klaus Köstel

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KOREA hofft auf seine Wiedervereinigung ( II. )

Als in Seoul von der PostKorea ein symbolträchtiger Sonderstempel am 7. November verwendet wurde, hat Prof. Dr. SHIN Shasik diesen Stempelabdruck mit einem "Herzlichen Glueckwunsch!" nach Deutschland gesandt. "25 Jahre Fall der Berliner Mauer" steht auf der Vorderseite seiner Ganzsache und auch im koreanischen Text des Stempels, der neben der Grenze in Korea das Brandenburger Tor in Berlin zeigt. Handschriftlich vermerkt Prof. SHIN herzliche Grüße nach Berlin, nachdem er auf der Karte auch das Logo des Berlin-Brandenburger Philatelisten-Verbandes (PhVBB) abgedruckt hat.

Auf der Rückseite der Ganzsache steht "Unser Wunsch ist die Wiedervereinigung" unter einem Text von SHEU Goung Bo, den der Goethe-Kenner SHIN ins Deutsche übertragen hat, dessen Schlusszeile lautet "… lange Sorgen hätten endlich ein Ende". Heute aber ist Korea noch geteilt, dafür steht der Hinweis "Das unbekannte Datum", ein Wort, das in Korea für die Wiedervereinigung des Landes steht. Wir hoffen mit ihm.

Frank Walter (PhVBB)

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Gedenkveranstaltung zum "Mauerfall" in Staaken

Auch die Jugendgruppe Berlin-Spandau beteiligte sich am Sonntag, dem 09. November 2014 am großen Fest anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls. Die Veranstaltung fand unter reger Teilnahme von Groß und Klein in der Linden-Grundschule in Berlin-Staaken statt.

Neben einer Ausstellung fanden Vorträge u. a. zum Thema Meinungsfreiheit und politische Bürgerrechte mit dem Buchautor Gilbert Furian statt. Dieser und Pfarrer i. R. Norbert Rauer berichteten beeindruckend vom Leben und den Repressalien in der damaligen DDR, sowie dem damaligen Mauerbau.

Aber auch für die kleinen Besucher wurde einiges geboten: Aus einer riesigen Muschel mit mehr als 100 000 Briefmarken! konnten sich die Kinder Briefmarken aussuchen, in einem Quiz ihr Briefmarken-Wissen zum Besten geben und dabei tolle Preise gewinnen. Für die "großen" Besucher bot unser Stand neben der Ausstellung mit 20 Ausstellungsrahmen viel Wissenswertes rund um das Thema "Briefmarke" und "Mauerfall".

Das Erlebnisteam Briefmarke der Deutschen Post war mit einer mobilen Postfiliale vor Ort. Neben einem umfangreichen Angebot von Briefmarken gab es auch den abgebildeten Sonderstempel sowie einen Sonderumschlag passend zum Jubiläum. Insgesamt war es dem Anlass entsprechend eine sehr würdige und mit ca. 400-500 Besuchern eine sehr gut besuchte Veranstaltung.

Andreas Stockmann (Berlin, Gruppe Spandau)

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Wir trauern um Klaus-Peter Wasmund (1945-2014)

Wir dürfen es wohl als Gnade ansehen, dass uns der Tag und die Stunde unseres Todes nicht vorhersehbar sind. Denn wie sollten wir mit solch einem Wissen umgehen können, wo es uns kaum gelingen mag, die Nachricht vom Tod uns nahestehender Menschen in ihrer ganzen Dimension zu erfassen und letztlich zu akzeptieren. Am Donnerstag, den 20. November 2014, ist unser Sammlerfreund Klaus-Peter Wasmund in Frankfurt (Oder) verstorben.

Zwei Wochen zuvor noch hatten wir gemeinsam dem Symposium des Consilium Philatelicum in Berlin beigewohnt und uns begeistert über die interessanten Beiträge unterhalten. Nicht wenige der Referenten konnte Klaus-Peter Wasmund seit Jahren zu seinen Freunden zählen. Während der Festveranstaltung zum Tag der Briefmarke am 9. November hatte er dann selbst über seine Erlebnisse des Jahres 1989 berichtet und mit Leidenschaft von der Neugründung seines Frankfurter Briefmarkensammlervereins und der Geburtsstunde des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs berichtet.

Bereits eine Woche später kamen wir in Wildau erneut zusammen, um auf einem Außerordentlichen Verbandstag die Auflösung unseres Verbandes zu beschließen und damit die letzte Etappe auf dem Weg zum Zusammenschluss der Brandenburger und Berliner Philatelistenvereine einzuleiten. Diesen Weg hat Klaus-Peter Wasmund als Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes von Beginn an mit Engagement begleitet. Schon früh lag somit auch seine Bereitschaft vor, ab 2015 Verantwortung im neuen gemeinsamen Vorstand des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg übernehmen zu wollen. Für seine 25-jährige Arbeit im Vorstand des Landesverbandes Brandenburg haben wir ihm in Wildau noch einmal unseren Dank und unsere Anerkennung ausgeprochen und ihn mit dem Ehrenteller des Landesverbandes ausgezeichnet - eine Ehrung, die er mit großer Freude entgegengenommen hat. Bereits 1999 war er für seine Verdienste um die organisierte Philatelie mit der Ehrennadel des Landesverbandes in Gold und 2002 mit der Vermeil-Medaille des BDPh e. V. geehrt worden.

Die letzte Sitzung des Verbandsvorstandes Ende November sollte uns wieder zusammenführen, mit dieser Versicherung hatten wir uns in Wildau voneinander verabschiedet. Zuvor noch hatte ein Sammlerfreund aus seinem Verein alle Vorstandsmitglieder zu einem gemeinsamen Foto gebeten. Es wird die letzte Aufnahme bleiben, auf der Klaus-Peter Wasmund in unserer Mitte steht. Sechs Tage später erreichte uns die Nachricht von seinem Tod.

Klaus-Peter Wasmund war ein leidenschaftlicher Sammler und begeisterter Philatelist. Österreich nach 1945 gehörte zu seinen Sammelgebieten. Mit Stolz blickte er aber auch auf eine fast vollständige Kollektion von Ministerkarten zu Markenausgaben der Bundesrepublik, die er in den letzten Jahren zusammengetragen hatte. Daneben galt sein besonderes Interesse der Postgeschichte seiner Heimatstadt Frankfurt (Oder). Zahlreiche Artikel - zumeist in dem von ihm über lange Jahre redigierten Mitteilungsblatt seines Vereins publiziert - sind bleibender Ausdruck dieses Interesses. Mit einer Vielzahl an Sonderstempeln und Belegen - zumeist selbst entworfen und mit Unterstützung seines Vereins realisiert - hat er darüber hinaus Anteil genommen, die Postgeschichte seiner Stadt weiterzuschreiben. Immer wichtig war ihm dabei der Gedanke, die Philatelie im Bewußtsein der Öffentlichkeit präsent zu halten, andere Menschen für eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen, für die Philatelie zu begeistern. Dem dienten auch die großen Briefmarkenausstellungen, die unter seiner Leitung von der Frankfurter Sammlergemeinschaft ausgerichtet wurden - die BRANDENBURGIA 2000 und zuletzt die BRANDENBURGIA 2010 in Kombination mit einer Bilateralen Rang 1-Ausstellung Deutschland-Polen. Solche Ausstellungen zu planen und zu realisieren, neue Kontakte zu knüpfen und vorhandene zu nutzen, um optimale Ergebnisse zu erzielen, alle sich einstellenden Hindernisse aus dem Weg zu räumen und letztlich Erfolg zu haben, das war "sein Ding", ja - man kann es wohl sagen - das war sein Leben.

Der Landesverband verliert mit Klaus-Peter Wasmund einen engagierten Philatelisten, einen Freund, den wir nicht vergessen werden. Seiner Frau, seinen Kindern und Enkelkindern gilt unser Mitgefühl.

In tiefer Trauer

Dr. Klaus D. Schult
Landesverband der Philatelisten Brandenburgs e. V.

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Frohe Weihnachtszeit

Allen Sammlerinnen und Sammlern eine frohe Weihnachtszeit

Umschlaggestaltung von Barbara Ketterer (Grafikerin)

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Sportlicher Rückblick zum Jahresende

Kurz vor dem Jahresende legt der Olympia- und Sport-Philatelisten-Club Berlin (OSPC) sein Journal 2/2014 vor: Ein inhaltsreiches Heft, das noch einmal die sportlichen Höhepunkte des zurückliegenden Jahres aufgreift und aus philatelistischer Sicht beleuchtet. Im Mittelpunkt steht dabei - wie könnte es anders sein - der Fußball und der Sieg der deutschen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Brasilien. Der Bogen, den Hans-Jürgen Ostermann mit seinem Beitrag umreißt, reicht weiter und verabschaulicht anhand zahlreicher Marken- und Stempelabbildungen die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften seit 1954. Wolfgang Marx stellt den mit vier Wertmarken versehenen individuellen Fan-Markenbogen zur Fußball-WM vor, der im Sommer von der Deutschen Post zur Selbstgestaltung angeboten wurde.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt des letzten Jahres war die Schwimm-EM in Berlin. Klaus-Jürgen Alde aus Hohen Neuendorf läßt in seinem Beitrag die Geschichte dieser Meisterschaften von 1934 (Magdeburg) bis 2014 (Berlin) lebendig werden.

Weitere Themen des Journals sind der Formel 1 sowie der Geschichte der Olympischen Spiele gewidmet.

Ebenfalls erschienen ist ein weiteres Heft (Heft 2 des Teil 1) des Kataloges "Berliner Sportstempel", das die Berliner Sportstempel ab den Nebenstempeln zur Olympiade 1936 bis zum Ende des 3. Reiches (letzter Sportstempel 1944!) erfasst. Einbezogen auch die Stempel von Döberitz und Hoppegarten, deren Sportstätten untrennbar mit der Berliner Sportgeschichte verbunden waren. Das hervorragende Werk aus der Feder von Wolfgang Marx und Co-Autor Dietmar Haupt wird sicher auch Berlin-Philatelisten begeistern, die weniger sportlich ambitioniert sind.

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Es weihnachtet sehr

...was man auch daran merkt, dass die Zahl der postalischen Weihnachtsgrüße, die jetzt jeden Vormittag im Briefkasten zu finden sind, von Tag zu Tag zunimmt. Allen Absendern von dieser Stelle herzlichen Dank. Es ist schön, dass gerade unter Philatelisten die Zahl derjenigen, die ihre Weihnachtsgrüße per Post, mit schöner Marke und schönem Stempel versehen, versenden, noch deutlich über der Zahl der E-Mail-Grüße-Versender liegt.

So erreichten mich dieser Tage Brief und Karte vom Seelower Weihnachtsmarkt. Gemeinsam mit CBB, dem in der Region tätigen Postdienstleister, boten Philatelisten des Ortsvereins und der Jugendgruppe den Besuchern die Möglichkeit zum Versand stimmungsvoller Weihnachtsgrüße.

 

Ein netter Brief flatterte mir auch vom Weihnachtsmann aus Himmelpfort ins Haus. Noch scheint der alte Herr die Tage vor dem Fest zu genießen, wie die Rückseite seines Briefes anschaulich zeigt. GoGreen scheint ja das Motto für die diesjährigen Feiertage in unserer Region zu werden.

kds

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Plusbrief Individuell zum Abschied

Am 31. Dezember 2014 endet die Geschichte des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V. Zur Erinnerung hat der Vorstand des Verbandes einen Plusbrief Individuell aufgelegt und im Dezember als Dank an Freunde und Förderer des Verbandes verschickt.

Auch auf diesem Wege möchte sich der Landesverband noch einmal bei all seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern für die Mitarbeit in den letzten 25 Jahren und die erwiesene Unterstützung bedanken. Wir freuen uns auf die künftige gemeinsame Arbeit im Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg e. V.

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